Phaeolepiota aurea  (Matt.:Fr.) Maire




© matevě koncilja

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In größeren Mengen roh genossen lebensbedrohlich giftig. Enthält hohe Mengen an Blausäure, die sich beim Kochen zum größten Teil verflüchtigt. Lebensgefahr besteht auch beim Einatmen der Blausäuredämpfe über der Pilzpfanne. Laut Flammer/Horak (Giftpilze-Pilzgifte, 2003) kann es gelegentlich auch nach korrekt zubereiteten, gut gekochten, gebratenen Pilzen, zu leichteren Vergiftungen wie Kopfschmerzen, Schwindel und Erbrechen kommen.

Ich habe diese Pilze schon einmal zubereitet und in Mahlzeitmenge gegessen. Weil ich von dem hohen Blausäuregehalt gewußt habe, wahr mir nicht wohl zumute. Im Nachhinein meine ich, dass ich mir was eingebildet habe. Ich kann diesen Pilz aufgrund meiner eigenen Erfahrung nicht uneingeschränkt empfehlen.

Schon 20 g roh verzehrter Glimmerschüpplinge können ein Kleinkind in eine gefährliche Situation bringen. Diese Informationen habe ich aus den DGfM-Mitteilungen in der Zeitschrift für Mykologie, Nr. 81/2 (2015, Antworten auf Leserfragen von Dr. Siegmar Berndt).

In Slowenien ist Phaeolepiota aurea selten und durch Verordnung vollkommen geschützt.